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Mein Name ist Hase

Die Arbeit “Mein Name ist Hase” von Rainer Noebauer nutzt geläufige Erscheinungsformen, Symbole für Markenprodukte wie den Nesquik-Hasen, die Maggiflasche und die Henniez-Flaschen, die durch die Neuinszenierung ironisch aufgeladen werden und das Altbekannte in Frage stellen. In einer Ecke des Ausstellungsraums wurde ein sogenannter „Herrgottswinkel“ installiert. Er ist in vielen Landgasthäusern und Bauernhofstuben fixer Bestandteil der Einrichtung und Darstellung gläubiger Gesinnung. Bei diesem „Herrgottswinkel“ wurden Heiligenfiguren wie das Kruzifix oder die Marienfigur durch eine Magieflasche ersetzt. Die Installation entlarvt und kritisiert den unkritischen Glauben an eine vermeintliche Wahrheit und zeigt auf, dass gesellschaftliche Rituale schon längst unterwandert und manipuliert sind und ursprünglich religiöse Bitten wie „Unser täglich Brot gib uns heute“ marktwirtschaftlich gesteuert sind. (Anna Bürkli, Leitung Stadtgalerie Bern)

Mein Name ist Hase, 2014
room installation in the Stadtgalerie Bern

Material: Mixed Media
Dimensions: Size Variable