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Ich Denk-Mal

 

Die Arbeit ist eine Analyse der Kunst und des Denkmals sowie deren Kunstgeschichtsbetrachtung anhand der eigenen Person und deren sozialer Stellung mittels Selbstporträt. „Die repräsentierende Kraft, die dem Porträt innewohnt, lässt es zu einem Gradmesser sozialer Rollenverhältnisse und -Verschiebungen werden, zugleich bedingt sie eine Entwicklung von Darstellungstypen und -schemata, die notwendig sind, um konventionelle Verhältnisse bildhaft umzusetzen.“ Mittels eines Fotografischen-Selbstporträts auf bedruckter Aluminiumfolie manipuliert der Künstler die Gesichter von Denkmälern und okkupiert die Wertesysteme jener Gesellschaften, die diese ausgewählt und aufgestellt haben. Diese Wertesysteme gehören zur Identitätsstiftung einer Gemeinschaft, deren Antastbarkeit gesellschaftlich wenig hinterfragt wird. Die Arbeit stellt sich über die bisher gültigen Wertenormen. Durch parasitäre Aneignung von bestehenden Denkmälern im öffentlichen Raum, macht sich der Künstler das größere Ordnungssystem, deren Inhalte und Funktionsweisen zu eigen und so zu einem Ich- Denkmal.

Ich DENK-MAL,  2013 – 2015
Intervention in public space

Material: monument, printed aluminum foil
Dimensions: Size Variable